Guitars

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Über die Jahre hinweg habe ich immer wieder andere Gitarren gehabt. In den Schulferien haben wir irgendwelche Jobs gemacht, Schulhäuser geputzt, Büros gezügelt und so, und mit dem verdienten Geld wurden dann Gitarren und sonstiges Equipment gekauft.

 

Kann sein, dass einige dieser Instrumente heute richtige Sammlerstücke sind und sich irgendwo auf der Welt bei jemandem befinden, der sie hoffentlich zu schätzen weiss, z.B. die 60er-Jahre Strats, die wir in den 70ern als Occasionen kauften, weil wir nicht genug Geld für eine neue Gitarre hatten ... oder die Gretsch Chet Atkins Country Gentleman und die Martin D18 aus Yours truly Zeiten ... oder die rote Les Paul, meine FoolHouse Hauptgitarre ...

 

So hat jede Gitarre Ihre Geschichte, auch diejenigen die ich heute habe, die:

 
Gibsons und Verwandte
Gibsons und Verwandte
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Gibson Les Paul Special Double Cutaway: soundmässig ein Schwergewicht, sonst jedoch nur ca. 3,3 kg leicht. Die 2005 Modelle sind nur dünn lackiert (faded) und sehen deshalb recht schnell "alt" aus. Eine richtige Rockmaschine mit den P-90 Pickups.
 

Die gelbe Farbe heisst übrigens TV-Yellow. In den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts übertrugen die meisten Fernseher nur in schwarz-weiss. Dieses Gelb wirkte dann wie weiss, während das richtige Weiss zu hell war und blendete. Stellt euch nun vor, wie "weiss" die Wäsche in der damaligen Waschmittelwerbung war ...

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Gibson Les Paul " Bullion All Gold" 1960 Reissue von 1990.

Habe lange von einer Les Paul mit Goldtop geträumt, ... und dann kam eine komplett Goldene. Sie hat alles drauf, vom Mark Knopfler Brothers in Arms Sound bis zum Gary Moore (R.I.P.) Brett. Tönt super für Sounds wie Free (mit dem genialen "mit wenig Tönen viel sagen" Gitarristen Paul Kossoff).

Heute kennt man die Les Paul vor allem als Hardrock- und Bluesgitarre. Ursprünglich wurde sie aber von Les Paul - einem Gitarristen und Soundtüftler der eher leichten Muse - entworfen, um relativ cleane Sounds zu spielen. So nehmen Entwicklungen halt so ihren Lauf ...


Im Gegensatz zum Original mit den Ceramic-Pickups sind jetzt ein Paar Gibson 1957 Classic Tonabnehmer mit Alnico II-Magneten drauf. So tönt das nun schon echt nach alter Gibson.

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Aus Japan stammt diese Orville Les Paul Standard. Orville ist ein Gibson Ableger und eigentlich wurden fast alle diese in Japan hergestellten Instrumente von der Fujigen Gakki Company gebaut, ob sie jetzt Fender, Orville, Tokai, Greco oder Burny heissen.
Die Pickups sind Lollar Imperial. Sie ist auch schön leicht -im Gegensatz zu einigen USA-Modellen.

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Back in Black: Noch aus Korea stammt diese Epiphone Les Paul Studio

Sie kam zusammen mit verschiedensten Original-Gibson-Teilen und zwei Seymour-Duncan Slash Pickups. Diese Pickups sind jetzt auf der Ibanez Thinline; hier drauf sind - nach einigen Experimenten - ein Duesenberg Domino am Hals und ein Seymour Duncan SH 1B am Steg.

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Ein  Höhepunkt an japanischer Gitarrenbaukunst: Die Bacchus Duke Master Gold Top.

Unter dem Slogan "Beginning of the new Tradition" stellen diese Gitarrenbauer sagenhafte Instrumente her, die in ein paar Jahren vielleicht ebenfalls den Status ihrer Vorbilder haben.

Diese Les Paul inspirierte Gitarre mit den P-90 Style HMC ALNICO III Pickups kommt meiner Vorliebe für Allman Brothers und /oder Dickey Betts entgegen.

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Les Paul Gitarren sind normalerweise schwer. Die Gibson Les Paul Standard 58 Reissue R8 ist eine angenehme Ausnahme. Der Vorbesitzer hat diese Custom Shop Gitarre noch zusätzlich aufmotzen lassen. Der Hals wurde auf 59er Specs geschliffen, Grover Tuners montiert usw., und die Pickups sind Mitte 80er Seymour Duncan Alnico II Pros.

Sie spielt sich fast von selbst ...

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Diese Gibson ES 335 TD habe ich schon am längsten, nämlich seit 1976. Sie selber stammt aus dem legendären Jahr 1968. Für diese Gitarre habe ich damals mein Motorrad verkauft. Sie hat's schon durch halb Europa und nach Amerika geschafft und - wie ein altes Pferd - ist sie immer noch dabei. Traue mich fast nicht, sie auf die Bühne mitzunehmen ...

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Aus neuerer Zeit dabei ist diese Tochter/Enkelin, eine Gibson 2008 Custom Shop Series ES-335. Mit Dot-Einlagen und Stoptail. Man sagt, diejenigen mit Stoptail haben mehr Sound vom ganzen Body, während beim Trapez die Decke freier schwingen kann. Die Diskussionen sind im Gang und ich suche auch noch den Unterschied ...

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Eine Gibson SG 61 Reissue aus dem Gibson Custom Shop.

Die SG wurde Anfang bis Ende der 60er - zu den Zeiten, als die Produktion der "normalen" Les Paul eingestellt war -  als deren Nachfolgemodell lanciert, obschon Herr Paul diese Gitarre sehr nicht zu lieben schien.

Liegt grossartig in der Hand und hat eine traumhafte Saitenlage. Die Form ist ideal, um auch in den höchsten Tönen zu spielen. 

Die typische AC/DC Gitarre ... und anscheinend ist sie das meistverkaufte Gibson-Modell.

Viele SGs kämpfen mit Stimmproblemen. Bei mir habe ich diese gelöst, indem der Gurt etwas tiefer hängt, damit man mit dem Arm nicht zu sehr am relativ dünnen Body herumdrückt. Dann wurden die Mechaniken gewechselt und der Sattel nachgeschliffen. Jetzt stimmt sie einwandfrei.

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Bei kleineren Gigs ohne Drums benutze ich oft diese Ibanez 2355 Jazzgitarre. Wenn schon nicht das Original (die Gibson ES-175), dann wenigstens eine Ibanez.

Gibt einen Rockabilly-Touch in Country Music und einen Akkustik-Touch im Trio mit Kontrabass. Wenn's hingegen zu laut wird, kommt Feedback auf. Das lässt sich zwar mit Schaumgummi eindämmen, entsprechend "schaumig" wird dann auch der Sound.

Habe wieder mal dickere Jazz-Saiten drauf. Sie tönt so immer noch am besten. Und immerhin habe ich mal die Swiss Jazz School in Bern besucht ...

 
Fender und Verwandte
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Meine "Buddy Dee" Tele,  ursprünglich von Matz Guitars.

Das Telecaster-Konzept ist nach wie vor genial. Meine hier hat hinten einen Broadcaster Pickup von Seymour-Duncan und vorne einen total bluesigen G&L. Die Broadcaster war die eigentliche Ur-Tele, bevor sie aus markenrechtlichen Gründen zur Telecaster wurde. Sie hat jetzt den Hals einer mexikanischen Fender Tele drauf. Das Tailpiece ist von Joe Barden, das Pickguard aus Bakelit, wie in den 50ern.

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Meine meistverbastelte Gitarre: Die Fender Mexico Deluxe Tele mit einem G&L Pickup hinten, einem splitbaren Häussel Trembucker vorne, einem Bigsby-Vibrato mit B-Blender (ein Art B-Bender mit dem die H-Saite einen Ton erhöht werden kann) und neuer Elektronik - mit dem ursprünglichen, flachen Hals der Matz-Tele.
 

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Ebenfalls aus Mexico stammt diese 2001 Mexico Tele. Ein Kollege von meinem Sohn hat sie mir gegeben. Sie stammt von seinem Vater, der sie nicht mehr spielen kann. Dieser hat sich ein gutes Plätzchen für seine Gitarre gewünscht und nun ist sie bei mir im Kreise ihrer Telekolleginnen sozusagen im "Gitarrenasyl". Macht Spass, sie zu haben.

Neu sind der Seymour-Duncan an der Bridge, der G&L-Pickup am Hals, die Gotoh-Bridge und das schwarze Pickguard.

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A real Southern Belle

 

Die ersten Teles waren aus Nadelhölzern gemacht; nicht gerade das übliche Tonholz für Gitarren. Es gibt nun einen Trend "back to the roots" Gitarren wieder aus solchem Holz zu machen. So z.B. die Pinecasters aus Kiefernholz. Zudem ist die Long Leaf Yellow Pine (Sumpfkiefer) das typische Südstaatenholz.

Dies ist die Barnes Custom Pinecaster #011. Sogar der Hals ist aus der gleichen Kiefer wie der Body. Er ist jedoch mit einem Trussrod verstärkt, was die ganz Originalen noch nicht waren; und - ebenfalls entgegen der reinen Lehre - habe ich gleich zwei String-Trees (Saitenniederhalter) montiert. Sogar die Verdrahtung des Tonepotis als Volume für den Bridge-Pickup habe ich geschafft. Da der Platz unter der Control-Plate knapp ist (die Gitarre ist gerade mal 3 cm dick), ist ein Gibson-Schalter drauf .

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Eine 2005 Valley Arts Custom Pro USA Brent Mason Telecaster blond. Dank den drei Tonabnehmern tonmässig sehr flexibel. Ideal, wenn man auf der Bühne keine Gitarren wechseln möchte. Ein Boutique-Model mit recht kräftigem Hals und Sound. Jetzt sollte man nur noch so spielen können wie Brent Mason ...

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Les Paul im Telepelz

Die Ibanez Thinline 2384 ist eine Kopie der 72er-Fender Thinline ebenfalls etwa aus diesen Jahren. Sie hat weder eine Serien-Nummer noch einen Schriftzug, was hier ausnahmsweise heisst, dass sie echt ist. Mit den Humbuckern ist sie etwas anderes als eine "normale" Tele. Für alle, die sich nicht trauen, eine Les Paul an ein Country-Festival mitzunehmen (obwohl das in der aktuellen Countryszene auch hierzulande kein Problem mehr sein sollte).

Habe das Tonepoti zu einem Volumepoti für den Bridge-Tonabnehmer gemacht - wie bei den meisten meiner Teles. Zudem hat sie jetzt die Slash Alnico Pro II Pickups drauf, mit Splitcoil und so.

Achtung: bei den echten Fender 72 Thinlines sind grössere Pickups drauf. Die kann man nicht so einfach mit "normalen" Humbuckern ersetzen.

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Nicht nur in der Farbgebung originell ist die Fender Custom Telecaster American Vintage '62 Reissue. Vorne ein Seymour Duncan Antiquity II Mini-Humbucker, hinten ein Antiquity II Telecaster Pickup. Die gibt es so nur einmal auf der Welt. Lots of Mojo.

Auch bei ihr habe ich die 2 Volume / No Tone-Schaltung gemacht, auch deshalb, weil der Humbucker ein 500K-Poti und der Singlecoil ein 250K-Poti benötigt (dieser ist sonst zu höhenlastig).

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Während langer Zeit meine einzige echte Fender: eine Stratocaster von 1969. Habe sie mal Ende der 70er für ein paar Hundert Franken gekauft, dann traf ich in einem Übungskeller denjenigen, der ihr den Lack entfernt und die Farbe verpasst hat. Ich versprach ihm, wenn ich die Gitarre mal verkaufe, dann nur ihm, was ich ein paar Jahre später auch tat - gegen das Versprechen, sie nur mir wieder zu verkaufen, was er ein paar Jahre später auch tat, gegen das Versprechen ...

Sie hat hinten neu einen Texas Special Tonabnehmer an Stelle des vor 25 Jahren eingebauten splitbaren Humbuckers. Ursprünglich war auch noch ein Kahler Vibrato drauf - gut für eine grossartige Stimmstabilität, aber wehe, wenn man auf die Schnelle eine Saite wechseln muss ... und weil ich das Kahler in all den Jahren nie wirklich gebraucht habe, ist nun wieder ein Original Fender "Tremolo" drauf. Seither tönt sie auch noch besser.

 

Sie war schon auf vielen Reisen, Touren und Konzerten dabei.

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Eine gute Kopie des Originals: eine Squier Silver Series Strat, aus Japan, eine Occasion, die zwar  günstig, aber keineswegs billig ist. Die alten Squier-Modelle sind sehr gut - u.a weil es damals die "Originale" aus USA eine Zeit lang gar nicht gab.

Sie hat am Hals und in der Mitte Tex-Mex Tonabnehmer drauf, und hinten einen splitbaren Seymour Duncan Hotrail, damit's ebenfalls etwas "humbuckt"; und ein Wilkinson Vibrato.

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Ich bin ein Fan von japanischen Kopien amerikanischer Originale aus dem letzten Jahrhundert.

 

Hier eine Greco Super Sounds. In den 70er Jahren, als diese Gitarren gebaut wurden, waren sie noch sehr original, was dann zu sogenannten "lawsuits" (Prozessen) führte. Solche Gitarren sind auch fast nur direkt in Japan erhältlich, aber es lohnt sich, via einen vertrauenswürdigen Verkäufer auch mal im Internet danach Ausschau zu halten.

Diese Strat stammt aus dem Jahre 1976, tönt tatsächlich wie eine 10 Jahre ältere Fender, jetzt mit 5-Weg-Pickupschalter.

 
Andere Elektrische
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Die Cort Sunset 1 mit TV Jones Tonabnehmern und Bigsby lizensiertem Tremolo ist inspiriert von der Gretsch Spectrasonic. Kann die typischen sparkeligen Sounds einer halbakustischen Gretsch und dabei auch eine erstaunlich gute AC/DC-Riff Gitarre. Die kleine Schwester der Sunset Baritone unten. Solche Sunsets werden anscheinend nicht mehr hergestellt, wenn ihr irgendwo eine findet, schlagt zu.

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In jeden "gepflegten" Gitarristen-Haushalt gehört eine Baritongitarre. Das sind eine Quart oder Quint tiefer gestimmte Gitarren mit etwas längerer Mensur

 

Nach einer Gretsch, einer Danelectro und einer Jerry Jones ist das jetzt eine Cort Sunset Baritone, die grosse Schwester der Sunset I.

 

Mit den TV Jones Pickups ist sie sehr geeignet für glasige Country- und Spaghettiwestern Sounds.

 

Und wie gesagt: Solche Sunsets werden anscheinend nicht mehr hergestellt, wenn ihr irgendwo eine findet, schlagt zu.

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Jingle-Jangle im Badezimmer von Hotel California:

Danelectro Hodad 12 String. Und plötzlich weiss man, wo all diese Sounds herkommen. Auch bei den elektrischen 12 Saitigen gilt die Marke Danelectro als Pionier.


In den 50/60ern wurden die Danelectros für Warenhausketten gebaut - im entsprechenden Design und Material (statt 'mother of pearl' eher in 'mother of toilet seat'). Die Qualität ist bei diesen Instrumenten erstaunlich; es ist nur das Nötigste dran und somit kann nicht viel schief laufen.

 

Im Zuge der neuen Bescheidenheit oder als Kontrapunkt zum je-älter-je-teurer Trend bei den Gitarren werden diese Instrumente jetzt wiederbelebt.

 

 
Akustische Gitarren
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Die Schertler SN Guitar mit Stahlsaiten gibt es nur in wenigen Exemplaren. Der Schweizer Gitarrenbauer Pagelli hat sie um das bekannte Schertler Tonabnehmersystem herum gebaut.

 

Die Idee war, eine akustische Gitarre zu machen, die vor allem verstärkt auf der Bühne gut tönt. Rein akustisch gespielt ist sie recht leise, dafür ist Feedback auf der Bühne nicht so ein Thema.

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Hier ging es darum, eine akustische Gitarre zu finden, die auch bei Gigs ohne Verstärker (real unplugged) gegen eine andere akustische Gitarre, einen Kontrabass und etwas Perkussion durchkommt. Eine der lautesten Dreadnoughts - ohne gleich das Budget zu sprengen - ist die Washburn WD 10SCE. Sie ist auch sehr komfortabel zu spielen, wenn man den Hals richtig einstellt und vielleicht den Sattel etwas nachschleift.

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... und etwas eher für das Lagerfeuer: nicht weil sie länger brennt, sondern voller tönt.

Eine Sigma 12-string, noch aus japanischer Produktion. Die Sigmas sind Martin-Kopien und daher günstiger zu haben. Die Marke wurde allerdings von Martin nicht mehr gebaut. Heute ist Sigma eine eigenständige Unternehmung in München.

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Ebenfalls eine Sigma, diesmal mit Pickup und 6-saitig, ist diese Sigma SGMC-GA Grand Artist. Sie stammt aus neuerer chinesischer Produktion unter deutscher Aufsicht.

Sie hat einen Fishman Presys blend pickup (Piezo und Mikrophon), was sie sehr flexibel und "wohltönend" macht - abgesehen vom Feedbackrisiko beim Mikrophon.

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Auch ohne Amp am besten tönt die Guild GAD 30PCE. Guter Fishman Pickup mit Regelung im Schalloch, allerdings kniffliger Batteriewechsel ... aber was macht man nicht alles für den guten Ton.

 

Schönes Holz (Fichte und afrikanisches Padauk) und Mahagony-Hals.

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Endlich habe ich auch eine richtige  klassische Gitarre mit Nylonsaiten: eine Levin C10

Ich habe sie eigens für  einen Studiojob gekauft, wo sie allerdings am Schluss gar nicht verwendet wurde ... 😀

Sie stammt aus dem Jahr 1975 - und wenn sich der Hals bis heute nicht verzogen hat, wird er es wohl nicht mehr tun. Schön breites Griffbrett und guter Sound. Made in Sweden

 
Bassgitarren
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Ein Traditionsmodell in der "Classic-Rock Bassgeschichte" ist der Jazz-Bass. Er wurde viel kopiert wie hier beispielsweise in Form des Sandberg California JJ.

Wieder ein schönes Stück deutscher Handwerkskunst. Zusätzlich zur Jazzbass Tonabnehmerbestückung lässt er sich auf aktive Tonregelung mit entsprechendem Boost umschalten.

Er ist traumhaft zu spielen; mit der nötigen Geduld lässt sich auch bei einem Bass beinahe eine gitarrenhafte Spielbarkeit einstellen.

Wenn mich also jemand fragt, was ich neben dem Gitarre spielen so als Hobby betreibe: an Gitarren herumbasteln und Bassspielen 😀. 

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Wenn am Samstagmorgen um 7 Uhr der Pöstler klingelt und einen Fender Precision Bass MIJ aus dem Japan der 90er-Jahre bringt, handelt es sich um ein  Geburtstagsgeschenk meiner Frau. Danke. Ist wirklich ein schönes Ding und tönt auch sehr gut.